Mediencommuniqué der SP Schweiz
21. April 2026

Auch UREK-N setzt auf Atomkraft-Nostalgie statt Energiewende

«Die Kommissionsmehrheit stellt sich gegen den Willen der Bevölkerung, die sich mit der Energiestrategie 2050, dem Klimagesetz und dem Stromgesetz wiederholt und deutlich für eine erneuerbare Energiezukunft ausgesprochen hat», sagt SP-Nationalrätin und Vizepräsidentin der SP-Bundeshausfraktion Nadine Masshardt. «Neue AKW brauchen Jahrzehnte bis zur Inbetriebnahme und verschlingen Milliarden – sie lösen kein einziges unserer heutigen Energieprobleme, sondern schaffen neue.»

Jeder Franken, der in AKW-Fantasien fliesst, fehlt beim dringend nötigen Ausbau von Solar- und Windenergie, Netzen und Speichern. «Stattdessen hinterlässt er kommenden Generationen nichts als radioaktiven Abfall, für den bis heute keine Lösung existiert», so Nadine Masshardt.

Atomenergie würde die Schweiz zudem in neue Abhängigkeiten von autoritären Staaten treiben, statt unsere Versorgungssicherheit zu stärken. «Das ist das Gegenteil einer zukunftsfähigen Energiepolitik», sagt SP-Nationalrätin Gabriela Suter. «Der Nationalrat muss diesen Irrweg korrigieren und entschlossen auf eine erneuerbare und unabhängige Energieversorgung setzen.»

«Neue AKW brauchen Jahrzehnte bis zur Inbetriebnahme und verschlingen Milliarden – sie lösen kein einziges unserer heutigen Energieprobleme, sondern schaffen neue.»

Nadine Masshardt
Nationalrätin BE, Vizepräsidentin der SP-Bundeshausfraktion
 

«Der Nationalrat muss diesen Irrweg korrigieren und entschlossen auf eine erneuerbare und unabhängige Energieversorgung setzen.»

Gabriela Suter
Nationalrätin AG
 
Informationen
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  • Nicolas Haesler, Mediensprecher der SP Schweiz
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